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Hallo meine Lieben,


in diesem Blogbeitrag werden wir uns darauf konzentrieren, wie man den Sublimationsdruck anwendet, welche Besonderheiten es gibt und vor allem wie dieses Verfahren funktioniert.

Spannend für alle, die nach einer sehr flexiblen Art der Personalisierung suchen oder komplett neu auf dem Gebiet sind, denn auch Neulinge können mit diesem Verfahren gute Ergebnisse erzielen.


Der Sublimationsdruck bietet eine Vielzahl von kreativen Möglichkeiten - nicht nur für Tassen und Textilprojekte. Man kann individuelle Designs, Muster oder sogar Fotografien aufbringen, um einzigartige Geschenke zu kreieren oder seine eigenen Produkte zu personalisieren.


Mit etwas Übung kann man wirklich ausgezeichnete Ergebnisse erzielen die den Aufwand wirklich wert sind. Auch hier gilt es, sich von Rückschlägen nicht entmutigen zu lassen - Übung macht bekanntlich den Meister!


Wie funktioniert das überhaupt?

Bei dem Verfahren werden mit einem Sublimationsdrucker und Sublimationstinte, Farbstoffe auf ein spezielles Transferpapier gedruckt und dann mithilfe von Hitze und Druck auf das gewünschte Produkt oder Material übertragen.

Die Farbstoffe gehen dabei direkt vom festen in den gasförmigen Zustand über, wodurch sie tief in die Fasern des Materials eindringen und ein dauerhaftes, hochwertiges Ergebnis erzielen. Man nennt das auch die Farbstoffe in den Trägerstoff "eindampfen"


Dieses Verfahren funktioniert nur auf Materialien die mindestens zu 80% aus Polyester bestehen oder mit Polyester beschichtet sind.




Wie läuft so ein Druckvorgang genau ab?

Nachdem das geeignete Material vorbereitet und das Design ausgearbeitet wurde, geht es auch schon an den Drucker.

Beim Design muss man unbedingt beachten, dass es gut zur Form des ausgewählten Objekts passt und eine ausreichende Auflösung für eine klare Druckqualität aufweist und im besten Fall noch eine Vektordatei ist. Je nach Motiv sollte die Auflösung mindestens 150 - 300 dpi sein.


Die besten Einstellungen für deinen Drucker, Papier und Tinte findest du am besten online, da verhält sich jeder Drucker etwas anders. Mithilfe dieser Einstellungen kannst du dein Druckerlebnis aufs nächste Level heben was die Farbechtheit und Druckqualität betrifft.


Beim Drucken ist es wichtig, dass das Motiv spiegelverkehrt auf das eingelegte Sublimationspapier gedruckt wird, da es später auf das Material übertragen wird.


Das wars auch schon mit dem Drucker, eigentlich ganz simpel.




Wie wird das Design auf das Material übertragen?

Für die Übertragung platzierst du das bedruckte Sublimationspapier mit dem Design nach unten auf dein gewünschtes Material und fixierst es bei Bedarf mit hitzebeständigem Klebeband oder Kleber, um ein Verrutschen während der Übertragung zu verhindern.


Jetzt brauchen wir Hitze und Druck, am besten verwendest du hierfür eine Hitzepresse oder eine Sublimationspresse, um das Sublimationspapier fest auf das Material zu pressen. Beachte dabei die empfohlenen Temperaturen und Druckzeiten für dein gewähltes Material.


Wenn die vorgegebene Übertragungszeit vergangen ist, nimmst du dein bedrucktes Material aus der Presse, lässt es kurz abkühlen und entfernst vorsichtig das Sublimationspapier um dein Design freizulegen.


Sublimierte Tassen oder ähnliches kann man problemlos im Geschirrspüler waschen und sublimierte Textilien in der Waschmaschine nach Möglichkeit mit dem Motiv innen, bei 30° um wirklich lange Freude daran zu haben.



Fazit:


Hohe Druckqualität: Sublimationsdruck ermöglicht eine präzise und detailgetreue Wiedergabe von Bildern, Grafiken und Texten. Die Drucke weisen eine hohe Auflösung und Farbgenauigkeit auf.


Farbbrillanz: Sublimationsdruck ermöglicht eine breite Farbpalette und lebendige Farben


Langlebigkeit: Sublimationsdruck erzeugt dauerhafte Drucke, die auch nach wiederholtem Waschen oder der Nutzung im Freien ihre Qualität behalten.


Markenbildung: Durch den Sublimationsdruck können Firmenlogos, Markennamen und -symbole in hoher Qualität gedruckt werden.


Ich hoffe ich konnte euch damit etwas auf den Geschmack bringen, denn dieses Verfahren macht wirklich Spaß und bietet endlos viele Möglichkeiten. Bald kommen auch bei mir im Shop viele neue Dinge würde mich freuen wenn ihr reinschaut - wenn du keinen Blog Beitrag und weitere Neuigkeiten verpassen willst, registriere dich gerne kostenlos hier bei mafelu.at - handmade & more 𓃱


 
 
 
  • Autorenbild: mafeluhandmade
    mafeluhandmade
  • 6. März 2023
  • 3 Min. Lesezeit


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Bewusstsein im Wandel


In den letzten Jahren hat das Bewusstsein für gesundheits- und umweltbewusste Produkte stark zugenommen. Immer mehr Menschen möchten Produkte verwenden, die frei von schädlichen Chemikalien sind und die Umwelt schonen. Textilien und Stoffe sind hier keine Ausnahme. Im folgenden Blog-Beitrag möchten wir uns genauer mit textilen Stoffen beschäftigen, die ohne Chemie hergestellt wurden und somit gut für die Gesundheit und den Umweltschutz sind.


Natürliche Alternativen

Natürliche Stoffe wie Baumwolle, Leinen, Hanf und Wolle werden traditionell ohne den Einsatz von Chemikalien hergestellt. Bei der Herstellung dieser Stoffe werden keine giftigen Chemikalien wie Pestizide oder Fungizide verwendet, die bei der Anwendung in der Landwirtschaft und bei der Verarbeitung der Stoffe die Gesundheit der Menschen und die Umwelt belasten können.

Eine weitere Option sind synthetische Stoffe, die ohne Chemikalien hergestellt werden. Hier wird beispielsweise recyceltes Polyester verwendet, das aus wiederverwerteten Plastikflaschen gewonnen wird. Dieser Stoff ist nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch frei von chemischen Zusätzen.


Vorteile des Verzichts

Der Verzicht auf Chemikalien in der Textilherstellung hat zahlreiche Vorteile. Zum einen ist es gesünder für den Verbraucher, da keine Chemikalien auf der Haut landen. Besonders bei Baby- und Kinderkleidung ist dies wichtig, da ihre Haut empfindlicher ist. Zum anderen ist es auch gut für die Umwelt, da weniger Chemikalien in die Luft, das Wasser und den Boden gelangen.

Zusätzlich können Produkte, die ohne Chemikalien hergestellt wurden, durch verschiedene Zertifizierungen gekennzeichnet werden. Das bekannteste Label ist der Öko-Tex Standard 100. Dieses Siegel garantiert, dass das Produkt auf Schadstoffe getestet wurde und frei von gesundheitsschädlichen Substanzen ist.

Insgesamt bietet die Verwendung von textilen Stoffen ohne Chemie zahlreiche Vorteile für die Gesundheit und den Umweltschutz. Wenn du beim Kauf von Textilien auf diese Aspekte achtest, trägst du zu einer nachhaltigeren und gesünderen Zukunft bei.

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Bei welchem Prozess der Herstellung wird Chemie verwendet?


Grundsätzlich kann man sagen, dass Chemie eine wichtige Rolle in der kommerziellen Textilindustrie spielt, da sie bei der Herstellung von Textilien eine Vielzahl von Funktionen erfüllt. Ich hab mal recherchiert und eine Zusammenfassung der wichtigsten Prozesse erstellt.

  • Färbung und Druck: Chemikalien werden verwendet, um Textilien zu färben und zu bedrucken. Diese Chemikalien können die Farbstoffe und Pigmente enthalten, die zur Herstellung von Farben verwendet werden, sowie Hilfsstoffe wie Fixiermittel, um sicherzustellen, dass die Farben dauerhaft bleiben

  • Textilveredelung: Chemische Veredelungsprozesse wie die Ausrüstung, Beschichtung und Laminierung von Textilien können ihre Eigenschaften verbessern. Beispiele hierfür sind wasserabweisende Textilien, flammhemmende Textilien, antimikrobielle Textilien und atmungsaktive Textilien.

  • Textilreinigung: Chemikalien wie Waschmittel und Reinigungsmittel werden verwendet, um Textilien zu reinigen und Flecken zu entfernen.

  • Textilaufbereitung: Chemische Prozesse wie Bleichen, Mercerisieren und Schrumpfen können zur Vorbereitung von Textilien vor der Färbung und Veredelung verwendet werden.

  • Textilrecycling: Chemische Prozesse werden auch in der Textilrecycling-Industrie verwendet, um Textilabfälle in neue Textilien umzuwandeln oder um sie in andere Produkte zu integrieren.


Böse Textilindustrie und gefährliche Chemie?

Nein, ganz so schlimm ist es dann doch nicht. Die eingesetzte Chemie in der Textilindustrie ist nicht immer schädlich. Tatsächlich gibt es viele chemische Verbindungen und Verfahren, die in der Textilindustrie sicher und umweltverträglich eingesetzt werden.

Natürlich gibt es einige Chemikalien und Prozesse, die in der Textilindustrie eingesetzt werden und potenziell schädlich für Mensch und Umwelt sein können. Beispiele hierfür sind bestimmte Farbstoffe und Hilfsstoffe, die toxisch oder krebserregend sein können, sowie chemische Abwässer und Abfälle, die die Umwelt belasten können.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Textilindustrie aktiv daran arbeitet, schädliche Chemikalien und Prozesse zu reduzieren und durch umweltverträglichere Alternativen zu ersetzen. Regierungen und Umweltorganisationen haben auch Vorschriften erlassen, um die Verwendung gefährlicher Chemikalien in der Textilindustrie zu reduzieren.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Chemie in der Textilindustrie nicht grundsätzlich schädlich ist, sondern dass es darauf ankommt, wie die Chemikalien verwendet werden und welche Verfahren bei der Herstellung von Textilien angewendet werden.


Im Endeffekt haben wir alle nur diesen einen Planeten und deshalb sollte überall umweltschonend und nachhaltig gearbeitet werden.



Danke fürs Lesen, bis zum nächsten Beitrag!




 
 
 
  • Autorenbild: mafeluhandmade
    mafeluhandmade
  • 4. März 2023
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 6. März 2023

Heute widmen wir uns einer weiteren Methode zum Personalisieren von Kleidung und Accessoires - dem STICKEN!


Wie bereits erwähnt geht es heute wieder um das Personalisieren von verschiedenen Textilien nach dem Plotten kommen wir heute zum Sticken, genauer gesagt zum Sticken mit einer Stickmaschine. Dabei werde ich versuchen verschiedene Aspekte zu behandeln, die für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen nützlich sind und auch Interessierte die vielleicht auf der Suche nach einem neuen Hobby sind nicht außen vor lässt.

Los geht's!




Auswahl der richtigen Stickmaschine


Um Kleidung oder andere Dinge mehr oder weniger professionell und vorallem effektiv zu personalisieren, benötigt man in den meisten Fällen eine Stickmaschine. Da gibt es verschiedene Modelle auf dem Markt, die sich in der Größe, der Anzahl der Nadeln und der Stichgeschwindigkeit unterscheiden. Eine Stickmaschine mit mehreren Nadeln ermöglicht es zum Beispiel, mehrere Farben gleichzeitig zu verwenden und spart dadurch einiges an Zeit. Vor dem Kauf sollte man sich daher gut überlegen, welche Anforderungen man an die Stickmaschine hat, um das passende Modell auszuwählen.


Es gibt auch einige Modelle die sowohl nähen UND auch sticken können. Da muss wirklich jeder für sich das passende Modell finden, je nachdem welche Projekte man in Angriff nehmen möchte. Ich arbeite mit einer BROTHER Innov-Is E880E und bin sehr zufrieden.

Materialien auswählen


Für eine gelungene Stickerei ist es wichtig, das passende Material zu nutzen. Dabei sollten sowohl das Material des Kleidungsstücks als auch das Stickgarn berücksichtigt werden. Es ist wichtig, dass das Material des Kleidungsstücks die Stickerei aufnehmen kann und, dass das Stickgarn farblich zum Stoff passt. Baumwoll- und Leinenstoffe eignen sich besonders gut für Stickereien, da sie stabil und strapazierfähig sind. Auch hier heißt es testen - testen - testen. Je nachdem was man damit machen will. Auch der Stickrahmen spielt eine wichtige Rolle aber dazu später mehr.

Design auswählen und vorbereiten


Vor dem eigentlichen Sticken muss das Design ausgewählt und vorbereitet werden. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten: Man kann ein vorgefertigtes Design verwenden oder ein eigenes Design erstellen. Wenn man ein eigenes Design erstellt, sollte man darauf achten, dass es nicht zu komplex ist und dass es auf das Kleidungsstück passt.

Je nach Modell und Design Talent sind schon wirklich aussergewöhnliche, mehrfarbifge und auch gestochen scharfe Logos und Motive möglich. Allgemein ist man mit dieser Art zu personalisieren schon wirklich sehr flexibel.


Das Design sollte in einem Stickformat gespeichert werden, damit es von der Stickmaschine erkannt werden kann. Hier eine Auflistung der gängigsten Dateiformate und welche Marken diese benutzen:


  • PES (Brother, Bernina, Babylock)

  • HUS (Husqvarna)

  • JEF (Janome)

  • VIP & VP3 (Husqvarna Viking, Pfaff)

  • EXP (teilweise Bernina)

  • DST (Tajima)

Los gehts: Sticken


Bevors jetzt endlich losgeht, sollte man das Kleidungsstück gut bügeln, um Falten zu entfernen. Dann kann man den zu bestickenden Bereich in die Stickmaschine einspannen und loslegen. Dabei ist es wichtig, den Fadenwechsel im Auge zu behalten und darauf zu achten, dass die Stickerei gleichmäßig wird. Nach dem Sticken sollte man das Kleidungsstück vorsichtig aus der Maschine nehmen und die Rückseite der Stickerei abschneiden.


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Hier entsteht ein kleines Seepferd



Pflegehinweise beachten




Damit die Stickerei lange hält, ist es wichtig, das Kleidungsstück entsprechend zu pflegen. Hierbei sollte man darauf achten, dass man das Kleidungsstück auf links dreht und bei niedriger Temperatur wäscht. Auch beim Trocknen sollte man vorsichtig sein und das Kleidungsstück nicht zu heiß oder zu lange in den Trockner geben.


Mein persönliches Fazit: Das Personalisieren von Kleidung mit einer Stickmaschine kann eine tolle Möglichkeit sein um Kleidung oder anderen Textilien eine persönliche Note oder ein eigenes Design zu verleihen. Dabei sollte man jedoch darauf achten, dass man die richtige Stickmaschine auswählt, passende Materialien verwendet und das Design sorgfältig vorbereitet. Mit etwas Übung und Geduld kann man tolle Ergebnisse erzielen und Kleidungsstücke schaffen, die einzigartig sind!


Wie erstellt man individuelle Designs z.b. aus Bilddateien?


Das stellt man sich leichter vor als es ist, anfangs dachte ich mir man lädt einfach ein Bild irgendwo hoch und die Maschine stickt das einfach nach - leider ist das nicht ganz so einfach. Eine Stickmaschine kann nämlich mit einer normalen Bilddatei nichts anfangen, das Bild muss zuerst aufwendig digitalisiert werden. Einfach erklärt wird sozusagen das Bild nachgemalt und Stickpunkte für die Maschine markiert. Das digitalisieren oder in dem Bereich auch punchen genannt, bedarf einiges an Erfahrung und Übung. Zusammen mit der richtigen Software und Technik kann man erstaunlich gute Ergebnisse erzielen. Ich arbeite mit dem Programm 'Embird' und bin sehr zufrieden.


Je nach Motiv digitalisiere ich per Hand oder softwaregestützt um das bestmögliche Ergebnis erzielen zu können. Das kann schon mal einiges an Zeit in Anspruch nehmen also sollte man geduldig an die Sache herangehen. Ganz nach dem Motto: Gut' Ding braucht Weile!


Wenn ihr mehr darüber erfahren wollt, lasst es mich wissen dann tauchen wir gemeinsam etwas tiefer in dieses spannende aber doch sehr fordernde Thema ein.

Jetzt habt ihr hoffentlich einen kleinen Überblick worauf man achten sollte.


Danke fürs Lesen, bis zum nächsten Beitrag!



 
 
 

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